ich wollte euch mal von meinem aktuellen Vergaser-Problem berichten, vielleicht hat ja jemand einen guten Rat für mich.
- Zusammenfassung -
- Bei meiner habe ich Probleme mit dem Vergaser:
Sie startet nur ohne Choke, dreht hoch auf 3000 Umdrehungen, geht beim Ziehen der Kupplung aus, läuft nur auf drei Zylindern, hat ein Loch im Luftfilterkasten und verschmorte Gasschieber, und ich vermute, dass sie absäuft und der Vergaser nicht richtig synchronisiert ist.
Aber, ich fange mal ganz von vorne an:
- Bei meiner ersten Ausfahrt mit meiner frisch getüvten GSX1100G (Baujahr 1992) ging es rund 50 Kilometer ohne größere Probleme.
Morgens habe ich den Hobel angeschmissen, erst mit Choke versucht – wollte aber gar nicht anspringen.
Ohne Choke ist sie dann doch angesprungen, hat aber gleich hochgedreht auf etwa 3000 Umdrehungen (E-Choke, hat sie doch gar nicht?
).
Als sie dann wärmer wurde, (nach ca. 5 Minuten) ging die Drehzahl runter auf Standgas, irgendwo zwischen 1000 und 1500. Soweit so gut.
Während der ersten 50 Kilometer lief alles fast problemlos.
Doch gegen Ende der Fahrt fing sie an, beim Ziehen der Kupplung einfach auszugehen, das Standgas hatte sie nicht gehalten.
Kurioserweise konnte ich das über den Choke regeln
, indem ich ihn ein bisschen aufgemacht habe, sodass sie auf etwa 1500 Umdrehungen blieb.
- Die zweite Ausfahrt am nächsten Tag, die etwa 150 Kilometer lang war, lief hingegen völlig problemlos.
Morgens sprang sie wieder ohne Choke an, drehte erst hoch auf 3000 Umdrehungen und ging dann warm wieder runter auf ca. 1200.
Nach etwa 20 Kilometern habe ich nachgetankt – aber nicht voll, nur etwa 10 Liter (Ultimate 102), hätte zu dem Zeitpunkt nicht gedacht, dass da noch ca. 5 Liter hineingehen, obwohl der Sprit schon am Tankdeckel war
.
Weiter ging’s ohne Probleme, Standgas lief auch ohne Probleme und ohne Choke, bis sie kurz vor zu Hause an der Einfahrt wieder ausging.
Ich dachte erst, sie sei einfach auf Reserve gegangen und deshalb ausgegangen (hab nicht an die Reservestellung am Hahn gedacht
).
Die Tankanzeige funktionierte zu diesem Zeitpunkt noch nicht (Kabelbruch), jetzt zeigt sie wieder.
- Am nächsten Tag sprang sie nicht mehr an. Ich stellte fest, dass sie sich komischerweise starten ließ, wenn der Benzinhahn auf "Aus" stand. Sobald ich den Benzinhahn auf "On" drehte, ging sie wieder aus. Nach einigem Herumprobieren und Tank leerlaufen lassen (es waren nur noch ca. 4,5 Liter im Tank, also wirklich Reserve), stellte ich fest, dass der Reserveschlauch vom Tank zum Benzinhahn verknickt war. Den habe ich dann gekürzt, damit kein Knick mehr da ist. (Bin hier schon über den Formteilebeitrag gefallen.)
Hahn und Pumpe habe ich kontrolliert, Pumpe fördert und schaltet auch bei Gegendruck ab. Alles scheint zu funktionieren.
Doch als ich sie wieder zusammenbaute und startete, dauerte es eine ganze Weile, bis sie ansprang.
Dann merkte ich, dass sie nur auf drei Zylindern lief – der Übeltäter war der Übergang zwischen Zündkerzenstecker und Kabel (Zylinder 1).
Den Kontakt habe ich wieder hergestellt, sodass sie auf allen vier Zylindern lief.
In dem Zuge habe ich gleich die Zündkerzen kontrolliert und stellte fest, dass drei nass (1+2+4 inkl. Durchgang zu Masse) und eine rehbraun(3) war.
Die habe ich dann alle ausgetauscht, aber es schien nicht der einzige Fehler zu sein.
Dennoch hatte ich weiterhin das Problem, dass sie nur auf "Benzinhahn - Aus" anspringt. sobalt ich dann auf "On" stehle, gibt es Fehlzündungen und sie geht wieder aus.
Ich glaube, dass sie absäuft. Ich vermute, dass irgendwas mit der Schwimmerkammer nicht stimmt. Vielleicht schließt sie nicht, richtig?
Als ich den Tank wieder heruntergenommen hatte, stellte ich auch noch fest, dass sie wohl zu "heiß" lief, sodass in dem Luftfilterkasten oben (in der Flucht von Zylinder 3) ein fettes Loch rein gebrannt wurde (war vorher nicht).
Die Gasschieber in den Vergasern sind verschmort und hingen fest.
Zylinder 1 und 4 sind betroffen, 2 und 3 habe ich bisher noch nicht hinausbekommen (kriege ich erst gar nicht raus bzw. noch nicht), sind aber auch garantiert verschmort.
Jetzt frage ich mich:
- 01. Kann es sein, dass der Vergaser nicht richtig synchronisiert ist und deshalb zu heiß lief? (Wurde angeblich vom Vorbesitzer gereinigt
)
- 02. Wenn die Gasschieber nicht voll öffnen können, kommt ja mehr Benzin rein, beim Gasgeben, wodurch das Luft/Gas-Gemisch ja nicht passt und sie in diesem Moment zu fett läuft und deshalb absäuft?
- 03. Dadurch, dass alles mit Benzin geflutet ist und dann irgendwann die Zündung kam, hat der ganze Sprit gebrannt – inkl. Vergaser und Luftfilterkasten?
- 04. Was ist das für eine Feder? Siehe Bilder unten. (oder nicht, wie kriege ich hier Bilder rein?
)
Die Sachen muss ich noch kontrollieren:
- 05. Schließen die Schwimmer richtig? Kann ich das im eingebauten Zustand kontrollieren? Benzinpumpe auf Dauerplus eventuell?
- 06. Kompression vorhanden?
- 07. Schließen die Ventile?
- 08. Wie viele Umdrehungen muss die CO-Schraube ca. herausgedreht werden, erstmal ohne CO-Messung?
- 09. Kann ich die Gasschieber, wenn ich sie raus habe, einfach glatt dremeln?
Hab schon nachgeschaut, ist wohl schwierig, welche zu bekommen, bzw. habe ich welche gefunden für ca. 65 € das Stück. Da nehme ich lieber einen Bandit-Vergaser von Meikel.
Wäre super, wenn jemand einen Tipp hat!
Danke und viele Grüße,
Arthur
???
Wenn ich
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[list=2][list=3]Oder ist das dann nur in der Vorschau so?











